Der GdG-Rat der GdG Mönchengladbach-Mitte bezieht Stellung

Stellungnahme zum "Responsum ad dubium über die Segnung von Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts"

Regenbogenfahne (c) Pixabay
Regenbogenfahne
Datum:
Fr. 2. Apr. 2021
Von:
Christoph Rütten

Als GdG Mönchengladbach-Mitte hat uns die römische Entscheidung, homosexuellen Paaren einen Segen zu verweigern, aufgeschreckt. Wir können diese Entscheidung nicht nachvollziehen.

Wir wünschen uns, dass die katholische Kirche ihre Sexuallehre weiterentwickelt. Wir spüren, dass der Gesprächsbedarf über Fragen der Sexualität bei vielen Menschen, auch in unserer GdG, hoch ist.
 
Unsere GdG war und ist offen für alle Menschen. Wir kontrollieren nicht, wer kommt und erst recht nicht, wer wen und wer wie liebt.
 
Wir glauben an einen Gott, der die Liebe ist. Und warum sollte dieser Gott etwas gegen die Liebe haben – sie nicht segnen wollen?
 
Wir wollen und werden keine Menschen ausschließen, weil sie angeblich das falsche Geschlecht lieben. Wer sind wir denn, wenn wir uns das Recht herausnehmen, Menschen den Segen zu verweigern, durch den Gott doch die Gemeinschaft mit uns Menschen aufnimmt? Wir wollen und werden diesen Menschen, genau wie allen anderen, ein gutes Wort sagen – sie segnen – und sie so hoffentlich stärken in ihrer Liebe zueinander und vor allem in ihrer Liebe zu Gott.
 
Und wir laden ALLE ein, diesen Weg solidarisch mit uns zu gehen.
 
Katrin Ingenmey
für den Vorstand des GdG-Rates